Sehr geehrte Weidgenossinnen und Weidgenossen, Jäger und andere Naturschützer, wir möchten Sie auf unseren Internetseiten mit einem kräftigen Weidmannsheil begrüßen.

Kurze Vorstellung unseres Jagdverbands (JV) Nauen e.V.: Im Landkreis Havelland gibt es zwei Jagdverbände als eingetragene Vereine, die Mitglied des Landesjagdverbands Brandenburg e.V. sind. Es sind der Jagdverband Nauen e.V. und der Jagdverband Rathenow e.V.. Dies begründet sich aus den Territorien der ehemaligen Altkreise Nauen und Rathenow. Unser Jagdverband ist in fünf Jägerschaften untergliedert. Es bestehen folgende Jägerschaften: "Wachow", "Friesack", "Ketzin", "Krämer" und "Nauener Land". Hiermit soll gesichert werden, dass sich das Vereinsleben möglichst nahe vor Ort gestalten kann. Statistik Jagdverband Nauen e.V. - Stand: 06.06.2016 = 306 Mitglieder davon 33 weibliche (10,8 %)  und 273 männliche Mitglieder (89,2 %)

Aktuell:

„Die Trichinengebühr ist ab dem 1. Dezember 2016 halbiert worden!

Der Landkreis Havelland hat die Gebühr für die Untersuchung von Schwarzwild auf Trichinen auf 5,00 € je Probe gesenkt. Diese Entscheidung erfolgte im Ergebnis der Gespräche des Vorsitzenden mit dem Landrat, Kreistagsmitgliedern und der zuständigen Fachverwaltung. Die betreffende Regelung ist zunächst zeitlich befristet, eine Fortführung steht in Aussicht. Ausschlaggebend für diese Regelung sind die hohen Schwarzwildbestände und die Sorge um die Folgen eines Übergreifens der Afrikanischen Schweinepest auf den Landkreis Havelland. Dem soll durch zielgerichtete Senkung der Schwarzwildpopulation begegnet werden. Der Aufruf zur Antragstellung auf Gebührenrückerstattung wird von mir deshalb zurückgenommen. Seine Absicht ist erreicht worden und ich bitte alle Verbandsmitglieder um die Unterstützung der Überwachung der Schwarzwildbestände auf das Seuchengeschehen. Die entsprechenden Merkblätter der Landkreisverwaltung sind dabei zu befolgen. Mitglieder ohne Internetanschluss bitte ich über die Jägerschaften direkt zu informieren und sage hierfür schon vorab Weidmannsdank!  

Ganz ausdrücklich rufe ich die Revierinhaber und Jagdausübungsberechtigten auf, die Schwarzwildbejagung zu verstärken und die Schwarzwildbestände konsequent zu senken. Diese Zielstellung behindernde Bejagungsregelungen sind aktuell nicht hilfreich. Ich bitte den Hinweis insbesondere bei den noch anstehenden Bewegungsjagden zu beachten.

Frank Wilke Vorsitzender Jagdverband Nauen e.V.“ 

 

Vogelgrippe kann auch Federwild betreffen

Landesjagdverband Brandenburg e.V. (LJVB) bittet Jäger um besondere Aufmerksamkeit, rät aber zu Gelassenheit.

Michendorf, 18.11.2016. Derzeit besteht in Brandenburg die Gefahr des Ausbruchs der aviäre Influenza, auch als Geflügelpest oder Vogelgrippe (H5N8) bekannt. Mehrere Landkreise haben deshalb seit einigen Tagen eine Stallpflicht für Nutzgeflügel verhängt. Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. (LJVB) bittet die Brandenburger Jäger um besondere Aufmerksamkeit bei ihren Reviergängen.

Die akute Form der Geflügelpest äußert sich in Zeichen allgemeiner Schwäche, wie Apathie und einem stumpfen, struppigen Federkleid. Zudem leiden erkrankte Vögel an hohem Fieber, erschwerter Atmung mit geöffnetem Schnabel, Ödemen an Kopf, Hals, Kamm, Kehllappen, Beinen und Füßen. Häufig treten eine Blauverfärbung der Haut und der Schleimhäute sowie Durchfall und neurologische Störungen (sonderbare Haltung des Kopfes, Störungen der Motorik) auf. Für infizierte Tiere endet die Geflügelpest meist tödlich. 

„Die Geflügelpest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Jäger, die genannte Symptome beobachten bzw. mehrere verendete Wildvögel auffinden, informieren deshalb unbedingt die Veterinärbehörde ihres Landkreises. Verendetes oder sichtbar krankes Wild keinesfalls ohne Schutzhandschuhe berühren. Panik sollte jedoch unbedingt vermieden werden. Der Erreger H5N8 gilt für Menschen als ungefährlich.“, erklärt Dr. Petra Scheller Tierseuchenexpertin und Präsidiumsmitglied des LJVB.

 

Änderung des Bundesjagdgesetzes tritt in Kraft

Einsatz von halbautomatischen Langwaffen wieder erlaubt

Die Änderung des Bundesjagdgesetzes zur Verwendung von halbautomatischen Langwaffen mit wechselbarem Magazin wird am 9. November 2016 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt am 10. November 2016 in Kraft. Der neue § 19 Absatz 1 Nr. 2 Buchstabe c lautet: "Verboten ist, mit halbautomatischen Langwaffen, die mit insgesamt mehr als drei Patronen geladen sind, sowie mit automatischen Waffen auf Wild zu schießen".

Die Änderung war notwendig geworden, nachdem das Bundesverwaltungsgericht in zwei Urteilen vom 7. März 2016 die Verwendung von halbautomatischen Waffen mit austauschbarem Magazin bei der Jagd für unzulässig erklärt hatte. Das Urteil hatte für erhebliche Verunsicherung bei Jägern und Waffenbehörden gesorgt. Der Gesetzgeber hat zügig reagiert und stellt jetzt wieder Rechtssicherheit für Besitzer von halbautomatischen Langwaffen mit Wechselmagazin her.

Die Allianz der im Forum Waffenrecht zusammengeschlossenen Verbände von Bund der Militär- und Polizeischützen (BdMP), Bund Deutscher Sportschützen (BDS), Deutscher Jagdverband (DJV), Deutsche Schießsport Union (DSU), Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) sowie der Deutsche Schützenbund (DSB) begrüßen die Regelung ausdrücklich.

DJV

 

In einem herbstlich und jagdlich schön geschmückten Raum der Oberförsterei Brieselang fand am 22.10.2016 der 1. Stammtisch des JV Nauen statt. Gut 20 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und brachten zum Teil ihre vierläufigen Jagdhelfer, die Weidgenossin Andrea Badouin  ihren Habicht mit. Bei leckerer Verpflegung, um die sich der Weidgenosse Rachmatulla verdient gemacht hatte, wurden intensive Gespräche geführt und neue Bekanntschaften gemacht. Gekommen waren langjährige Mitglieder ebenso wie „frische“ Jungjäger und ganz neue Mitglieder. Passend zum Beginn Drückjagdsaison trug der Weidgenosse Hansjoachim von Glowacki ein selbstverfasstes Gedicht über die möglichen Vorkommnisse eines Drückjagdtages vor und erheiterte damit die Anwesenden. Zusammen mit dem 2. Jahresschiessen, das am Wochenende zuvor in Neustadt/Dosse stattfand, waren dies zwei Veranstaltungen des JV Nauen, die den Mitgliedern die Möglichkeit zum Austausch boten. Die positiven Reaktionen der Anwesenden wird der Vorstand bei der Entscheidung, ob eine solche Veranstaltung wiederholt werden soll, zu würdigen wissen.

Der LJVB und der Jagdverband Nauen e.V. informieren über die vom Polizeipräsidium veröffentlichte Verwaltungspraxis zum Umgang mit halbautomatischen Jagdwaffen. Besitzern dieser Jagdwaffen wird empfohlen, sich über diese Bestimmungen zu informieren und die Vorgaben bis zur Klärung der Rechtsstreitigkeit unbedingt einzuhalten. Pressestelle Polizei Brandenburg

Brandenburg gibt Schalldämpfer frei - Innenministerium erkennt Bedürfnis für Schalldämpfer auch für Privatjäger an         

Michendorf, 02.12.15. Ab sofort dürfen alle Jäger(innen) Brandenburgs ihre Jagdwaffen auf Antrag mit einem Schalldämpfer ausstatten. Dies teilte das Innenministerium auf Nachfrage des Landesjagdverbandes mit. Bisher war diese Art des Gesundheitsschutzes nur jenen gestattet, die die Jagd beruflich ausüben. Der Landesjagdverband hatte sich in der Vergangenheit immer wieder gegen diese Ungleichbehandlung ausgesprochen. "Wir sind froh, dass das Innenministerium nun unseren Argumenten gefolgt ist", sagte Dr. Dirk Wellershoff, Präsidiumsmitglied des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. "Jeder Jäger muss als mündiger Bürger selbst entscheiden dürfen, wie er sein Gehör und das seiner Mitjäger schützt." Die Sicherheit wird nicht eingeschränkt, wie aus einem Gutachten des Bundeskriminalamtes hervorgeht. Auch mit Schalldämpfern ausgestattete Jagdwaffen knallen beim Schuss noch laut. Technisch kann nur der so genannte Mündungsknall gedämpft werden. Nicht jedoch der Schussknall, der ähnlich wie bei Überschall-Flugzeugen auch bei Jagdmunition entsteht. So ist ein Schuss mit einem Schalldämpfer immer noch weit zu hören. Allerdings ist die gesundheitliche Beeinträchtigung deutlich minimiert. Schalldämpfer müssen genau wie Jagdwaffen bei der zuständigen Waffenbehörde beantragt und in der Waffenbesitzkarte eingetragen werden. Ein Missbrauch ist somit ausgeschlossen. Nach Bayern ist Brandenburg das zweite Bundesland, in dem ein Bedürfnis für Erwerb und Besitz von Schalldämpfern für Privatjäger anerkannt wird.

Wolfsfund: Der am 10.10. von Pilzsuchern südlich von Siegadel tot aufgefundene Wolf starb nicht durch eine Schussverletzung Pressemitteilung

Seuchenabwehr: Wildschweinbejagung muss stärker unterstützt werden. LJVB und LBV fordern, dass Schneisen in Äckern ohne bürokratischen Aufwand angelegt werden können. Außerdem soll die Trichinenprobengebühr für Wildschweine bis 20 kg entfallen. Pressemitteilung

Geflügelpest: Der Jagdverband Nauen e.V. und der Landkreis Havelland ruft seine Mitglieder zur Mitwirkung bei der Überwachung der Wildvogelpopulation auf. (Siehe Dokument: Wildvogelüberwachung 2014, Bitte um Mitwirkung der Jäger.pdf). Insbesondere Zugvogelarten, die im Rahmen der Jagd erlegt worden sind, sollen stichprobenartig entsprechend der Anleitung des Landkreises Havelland bebrobt und eingesandt werden. Die weitere Wildbretverwertung ist hierdurch nicht beeinträchtigt. Die Mitglieder werden gebeten, hierzu den Begleitzettel: Probenentnahme und Begleitzettel Merkblatt Geflügelpest.pdf auszudrucken, auszufüllen und der Probe beizufügen. Die gewonnenen Untersuchungsergebnisse lassen belastbare Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand der Wildvogelpopulation zu. Diese Maßnahme dient auch dazu, das Vertrauen der Verbraucher in das hochwertige Lebensmittel Wildbret zu stärken.

Der Landkreis Havelland hat die Gebühren für die Trichinenprobe auf 10,00 € erhöht. Hiermit möchten wir unsere Mitglieder darüber informieren damit diese diesen Sachverhalt vor der nächsten Probenabgabe beachten können. Der Vorstand hat hierzu bereits intensive Gespräche mit dem Amt für Landwirtschaft, Veterinär- und Lebensmittelüberwachung geführt, um diese Entscheidung zu korrigieren.

Kein Platz für Tiere im Nauener Stadtwald: Bernd Schulze ist sauer. Der Jäger aus Velten, der sein Revier im Nauener Stadtwald hat, wollte im Wald gemeinsam mit einigen Kollegen mehrere Streuobstwiesen anlegen, auf die sich das Wild zurückziehen kann, um in Ruhe zu fressen. Die Obere Jagdbehörde im brandenburgischen Landwirtschaftsministerium aber lehnte die Förderung des Projekts ab. Artikel MAZ vom 25.11.2014

Erneut Fälle Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Polen. Der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) fordert mehr Unterstützung bei Präventionsmaßnahmen P R E S S E M I T T E I L U N G Landes j agdverband Brandenburg e.V.

Aktion "Kitzrettung" der "Jungen Jäger" des JVB Nauen mit den ersten bis vierten Klassen des Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen

Kitzrettung

Artikel MAZ-Online: maz-online.de/Lokales/Havelland/Jagdverband-und-Schueler-suchten-gemeinsam-Wiesen-in-Berge-ab

Link Website Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen: /leonardo-da-vinci-campus/aktuelles-vom-campus/einzelansicht/view/lernort-natur/de

Link Website LJVB Junge Jäger: ljv-brandenburg.de/service/nachrichten/newsdetails/artikel/kitzrettung-mit-grundschuelern-und-jaegern/

 

"Mit dem „Lernort Natur“ Mobil an der Grundschule am 20. u. 21. Mai" Leserbrief MAZ

Lernort Natur“ Mobil an der Grundschule Lernort Natur“ Mobil an der Grundschule Lernort Natur“ Mobil an der Grundschule Lernort Natur“ Mobil an der Grundschule

Quelle

"Sauberer Wald - Saubere Flur (Müllaktion) vom 15. u. 16. März" http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Jaeger-und-Sammler

Quelle MAZ online - Peter Paul Weiler

Quelle MAZ online - Peter Paul Weiler

 

Die Landesregierung hat ein Gesetzentwurf zur Änderung des Landesjagdgesetzes eingebracht. Den Entwurf finden Sie unter folgendem Link:

http://www.parldok.brandenburg.de/parladoku/w5/drs/ab_8500/8508.pdf

Die Einführung eines Mindestabschussplans für das Rehwild sowie die Ermächtigung des zuständigen Mitglieds der Landesregierung, Jagdzeiten abweichend vom § 22 des Bundesjagdgesetzes festzulegen, lehnt der Landesjagdverband Brandenburg e.V. ab.

Stellungnahme LJV Brandenburg Änderung Landesjagdgesetz

Aktuelles zur Waffenbehörde Nauen: siehe Presse News - Bereich

 

 

Presseinformationen

 

 



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